Cookie Consent by Privacy Policies website
HanfsamenLowryder SamenOutdoor SamenCBD SamenReguläre SamenZubehör
20+ Years Experience
Discreet Shipping
Bonus Seeds
Canna Wiki

SCROG Anbau: Anwendung von Screen of Green bei Cannabis

SCROG Grow Guide: So nutzt du die Screen of Green Methode für Cannabis

Aktualisiert: Juni 2026 | SCROG bei Cannabis – erhalte das Optimum mit Screen of Green aus deinen Pflanzen
Autor: Cannapot Grow Team | Lesezeit: achtzehn Minuten

SCROG - Grow Guide - nutze diese Methode, um deinen Grow zu optimieren

Das Wichtigste Auf Einen Blick

Wenn du Cannabis schon eine Weile indoor anbaust, kommst du wahrscheinlich irgendwann an einen Punkt, an dem du mehr aus jedem Grow herausholen möchtest. Mehr Ertrag, bessere Lichtabdeckung, mehr Licht für die Blüten, die normal im Schatten sind. Genau hier kommt die SCROG Technik ins Spiel. Sie ist nicht kompliziert, belohnt aber Grower, die aufmerksam bleiben und während der vegetativen Phase konsequent arbeiten.

Dieser Guide behandelt alles – von den absoluten Grundlagen, was ein SCROG eigentlich ist, bis hin zum Aufbau deines Netzes, dem wöchentlichen Training deiner Pflanzen und den Fehlern, über die die meisten SCROG Anfänger stolpern. Außerdem findest du einen Vergleich mit der SOG (Sea of Green) Methode, konkrete Tipps für autoflowering Sorten und Sortenempfehlungen, die du direkt im Cannapot Seed Shop findest.

Was ist SCROG?

SCROG steht für Screen of Green. Dabei handelt es sich um eine Pflanzentrainingstechnik, bei der ein horizontales Gitter oder ein Netz über deine Cannabispflanzen gespannt wird und die Zweige beim Wachsen durch die Öffnungen geführt werden. Ziel ist es, zu verhindern, dass die Pflanze wie ein Weihnachtsbaum gerade nach oben wächst. Stattdessen wird sie flach ausgebreitet, sodass jede Blüte ungefähr auf derselben Höhe unter dem Licht landet.

Ohne Training konzentriert eine Cannabispflanze den Großteil ihrer Energie auf die zentrale Haupt Cola an der Spitze. Die unteren Zweige werden beschattet und bilden kleinere, luftigere Buds, die kaum etwas zur finalen Ernte beitragen. Ein SCROG-Setup beseitigt dieses Problem. Jeder Zweig wird seitlich über das Netz geführt, jede Blüte landet auf gleicher Höhe mit den anderen, und jede Blüte erhält von oben dieselbe Lichtintensität. Dieser Vorgang wird Scrogging genannt, Grower schreiben das übrigens auch als ScrOG oder SCRoG. Alle drei Schreibweisen bedeuten genau dasselbe.

Woher kommt SCROG?
Die Technik entwickelte sich in den 1970er- und 1980er-Jahren unter Indoorgrowern in den Niederlanden. Der Platz war knapp, Lampen waren teuer im Betrieb, und Grower suchten nach Möglichkeiten, aus einer kleinen Fläche mit möglichst wenigen Pflanzen mehr herauszuholen. Das Netz bot ihnen genau diese Möglichkeit. Von Holland aus verbreitete sich die Methode in der weltweiten Indoor-Growing-Community und ist seitdem eine Standardtechnik.

Möchtest du mehr über Indoor Cannabisanbau im Allgemeinen erfahren? Unsere Cannabis Grow Guides decken das gesamte Thema ab – von Setups für Anfänger bis zu fortgeschrittenen Techniken.

Vorteile der Screen-of-Green Methode

Es gibt einige Gründe, warum erfahrene Grower immer wieder auf SCROG-Grows zurückkommen. Hier sind die wichtigsten Punkte, die du kennen solltest, bevor du entscheidest, ob die Methode zu deinem Setup passt.

Jede Budsite bekommt gleichmäßig Licht
Das ist der zentrale Vorteil. Eine flache Pflanzendecke bedeutet, dass die Lampe direkt über jeder Blütenstelle im gleichen Abstand hängt. Kein Zweig verschwindet im Schatten eines anderen. Jede Budsite erhält dieselbe Photonenmenge und kann ihr volles Potenzial entwickeln. Bei einer untrainierten Pflanze muss das Licht hoch genug hängen, um den Hauptbud nicht zu verbrennen. Dadurch arbeiten die unteren Zweige nur mit einem Bruchteil der verfügbaren Lichtintensität.

Höhere Erträge mit weniger Pflanzen
Weil jeder Bud in dem Fall mit voller Effizienz produziert, steigt das Erntegewicht im Vergleich zu einer untrainierten Pflanze derselben Sorte unter demselben Licht deutlich. Grower berichten typischerweise von Ertragssteigerungen zwischen 20 und 40 Prozent, auch wenn das tatsächliche Ergebnis natürlich stark von Genetik, Lichtqualität und dem gesamten Grow Setup abhängt. Noch wichtiger: Du kannst ein komplettes Netz mit nur einer oder zwei Pflanzen füllen, was besonders dort relevant ist, wo man zum Beispiel nur drei oder fünf Pflanzen legal anbauen darf.

Bessere Luftzirkulation durch die Pflanzendecke
Eine horizontale, über ein Netz verteilte Pflanzendecke erlaubt Luftbewegung oberhalb und unterhalb des Screens. Gute Luftzirkulation hält die Luftfeuchtigkeit unter Kontrolle, senkt das Risiko von Schimmel in dichten Blütenclustern und hilft, im gesamten Growraum stabile Temperaturen zu halten. Wenn du zusätzlich einen Clip-Ventilator auf die Unterseite der Pflanzendecke richtest, wird die Verbesserung noch deutlicher.

Volle Nutzung deiner Growfläche
Die meisten Growzelte haben Ecken und Ränder, die untrainierte Pflanzen schlicht nie erreichen. Ein SCROG zwingt die Pflanze, sich in jede Ecke der verfügbaren Fläche auszubreiten. So bezahlst du für Licht, das tatsächlich sinnvoll arbeitet, statt nur von den Wänden reflektiert zu werden.

Höhenkontrolle
Das ist besonders in Zelten mit begrenzter vertikaler Höhe wichtig. Indem du die Zweige horizontal trainierst, verhinderst du aktiv, dass die Pflanze nach oben zur Lampe schießt. Das Netz wird gewissermaßen zu einer Decke. Das ist übrigens auch für Outdoor Gärtner nützlich, die Pflanzen aus Gründen der Privatsphäre niedrig halten oder sie an exponierten Standorten besser kontrollieren möchten.

SCROG-Netz-Setup - der richtige Aufbau für deinen Cannabis-Grow

Netzhöhe
Platziere das Netz irgendwo zwischen 20 und 30 Zentimetern über dem Rand deiner Töpfe. In dieser Höhe haben die Pflanzen genug vertikalen Raum, um eine ordentliche Verzweigungsstruktur zu entwickeln, bevor sie das Netz erreichen. Außerdem bleibt darunter genug Platz zum Gießen, Düngen und Kontrollieren der Wurzelgesundheit. Wenn das Netz zu nah an den Töpfen sitzt, erreichen die Zweige es, bevor sie stark genug sind, um gut trainiert zu werden.

Maschenweite
Eine Maschenöffnung von 5 mal 5 Zentimetern funktioniert für die meisten Grows sehr gut. Sie ist groß genug, um Zweige bequem hindurchzuführen, auch dickere Stiele später in der vegetativen Phase, und klein genug, um schwere Blüten während der Blütephase gut zu stützen. Manche Grower verwenden etwas größere Maschen mit 7 mal 7 Zentimetern oder sogar 10 mal 10 Zentimetern, wenn sie mit Pflanzen arbeiten, die besonders dicke Seitenzweige bilden.

Referenz für Growzeltgröße und Netzgröße

Zeltgröße

Empfohlene Netzgröße

Benötigte Pflanzen (photoperiodisch)

Benötigte Pflanzen (Autoflower)

60 x 60 cm

55 x 55 cm

1 Pflanze

1 bis 2 Pflanzen

80 x 80 cm

75 x 75 cm

1 bis 2 Pflanzen

2 bis 3 Pflanzen

100 x 100 cm

95 x 95 cm

1 bis 2 Pflanzen

2 bis 4 Pflanzen

120 x 120 cm

115 x 115 cm

2 bis 4 Pflanzen

4 bis 6 Pflanzen

150 x 150 cm

140 x 140 cm

4 bis 6 Pflanzen

6 bis 9 Pflanzen

 

Netzmaterialien
Nylonnetz ist unter Homegrowern die beliebteste Wahl. Es ist leicht, einfach zu handhaben und in zugeschnittenen Größen weit verbreitet. Die Maschen sind flexibel genug, um junge Zweige hindurchzuführen, ohne sie zu beschädigen.

Schnur oder Kordel, die über einen Holz- oder Metallrahmen gespannt wird, ist auch eine solide Möglichkeit. Hanfkordel funktioniert besonders gut. Der Hauptvorteil der Schnur ist, dass du einzelne Abschnitte entfernen kannst, wenn du Zugang zu einem bestimmten Teil der Pflanzendecke brauchst, ohne den ganzen Rahmen auseinanderzunehmen. 

Drahtgitter oder Metallzaun ist stabiler und bietet hervorragenden Halt für sehr schwere Blüten. Es ist während des Trainings schwieriger zu handhaben, lohnt sich aber, wenn du große Pflanzen mit dicken Zweigen anbaust, die gegen weichere Netze drücken.

Kunststoff Ranknetz aus dem Gartencenter liegt in Sachen Steifigkeit irgendwo zwischen Nylon und Draht. Es ist günstig, leicht erhältlich und für die meisten SCROG-Setups absolut funktional und ausreichend.

Das Netz im Zelt befestigen
In den meisten Growzelten ist es am einfachsten, die Ecken und Kanten des Netzes direkt mit Kabelbindern oder Klettbändern an den inneren Zeltstangen zu befestigen. Achte darauf, das Netz an allen Seiten straff zu ziehen, bevor du mit dem Training beginnst. Ein lockeres Netz hängt unter dem Gewicht der sich entwickelnden Blüten durch und macht es viel schwieriger, eine gleichmäßige Pflanzendecke zu halten. Für einen freistehenden Growbereich lässt sich aus PVC Rohren und Verbindern in wenigen Minuten ein einfacher rechteckiger Rahmen bauen, der eine stabile, verstellbare Arbeitsplattform bietet.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für SCROG-Training

Der Prozess lässt sich in acht Phasen unterteilen. Lies dir alle Schritte durch, bevor du beginnst, damit du ein vollständiges Bild davon hast, worauf jeder einzelne Schritt hinausläuft.

SCROG-Trainingsfahrplan für Cannabis

Schritt 1: Wähle die richtige Genetik 
Deine Sortenwahl hat großen Einfluss darauf, wie gut dein SCROG funktioniert. Photoperiodische Pflanzen sind am einfachsten zu handhaben, weil du genau kontrollierst, wann sie in die Blüte gehen. Dadurch hast du so viel vegetative Zeit, wie du brauchst, um das Netz zu füllen. Sorten mit natürlicher Tendenz zu Stretch und guter Verzweigung eignen sich besonders gut für SCROG. Sativa dominante Genetik füllt ein Netz meist schnell. Indica dominante Pflanzen funktionieren ebenfalls, benötigen aber oft mehr Pflanzen oder eine längere Wachstumszeit, um dieselbe Abdeckung zu erreichen.

Stöbere im kompletten Samen-Sortiment bei Cannapot oder nutze den Sortenfinder, um Sorten nach Genetik, Samentyp und Grow Eigenschaften einzugrenzen.

Schritt 2: Keimen und durch die frühe vegetative Phase wachsen lassen
Keime deine Samen und lass die Sämlinge die ersten zwei bis drei Wochen des vegetativen Wachstums durchlaufen, bevor du überhaupt an das Netz denkst. In dieser Phase muss sich die Pflanze vollständig darauf konzentrieren, ein starkes Wurzelsystem und eine gesunde Verzweigungsstruktur zu entwickeln. Das Netz zu früh einzusetzen, ist einer der häufigsten Fehler von SCROG-Anfängern.

Wenn du ein Anfänger bist, schau auch die Cannapot Guides zu Cannabissamen an, das ist ein guter Ausgangspunkt für Genetik, bevor du beginnst.

Schritt 3: Toppe die Pflanze
Sobald die Pflanze fünf bis sieben Nodien entwickelt hat, schneidest du die oberste Wachstumsspitze sauber ab. Das nennt man Topping, und es teilt eine dominante zentrale Cola in zwei neue, gleichwertige Wachstumsspitzen. Diese beiden Spitzen können später erneut getoppt werden, um vier zu erzeugen, und so weiter. Mehrere gleichmäßige Zweige füllen ein Netz deutlich gleichmäßiger als ein einzelner dominanter Hauptstamm. Gib der Pflanze nach jedem Topping drei bis fünf Tage Erholung, bevor du weitere Maßnahmen durchführst. Hab keine Angst, es mag vielleicht etwas weh tun, wenn du die Spitze schneidest, aber eine Hanfpflanze hat damit keine Probleme.

Schritt 4: Installiere das Netz und beginne mit dem Tucking
Wenn die Zweige aktiv wachsen und in Richtung des Bereichs streben, in dem das Netz sitzen soll, kannst du es installieren. Sobald Zweige durch die Maschen wachsen, biegst du sie vorsichtig wieder nach unten und führst sie durch ein freies Quadrat in eine Richtung, in der noch leere Netzfläche gefüllt werden muss. Diese Tucking-Bewegung gibt dem SCROG-Anbau seinen Rhythmus. Kontrolliere die Pflanzen in dieser Phase täglich oder jeden zweiten Tag. Jeder Zweig, den du tuckst, wächst innerhalb von ein bis zwei Tagen wieder durch das Netz nach oben, und du führst ihn einfach erneut in das nächste freie Quadrat.

Schritt 5: Weitermachen, bis das Netz zu 70 Prozent gefüllt ist
Tucke weiter, bis ungefähr 70 Prozent des Netzes mit grüner Pflanzendecke bedeckt sind. Warte nicht, bis es komplett voll ist. Die Pflanze stretcht sich während der ersten zwei Blütewochen deutlich und füllt den verbleibenden Raum in dieser Zeit von selbst. Mit einem komplett gefüllten Netz in die Blüte zu gehen, führt fast immer zu einer überwucherten, schwer zu kontrollierenden Pflanzendecke ab der dritten Blütewoche.

Schritt 6: Auf Blüte umstellen
Stelle deinen Lichtplan auf 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit um, um die Blütephase auszulösen. Tucke während der ersten zwei Blütewochen weiter, während die Pflanze stretcht und die letzten Lücken im Netz füllt. Wenn die Stretchphase nachlässt, in der Regel um Woche zwei bis drei der Blüte, beendest du das Tucking.

Schritt 7: Entferne unteren Wuchs durch Lollipopping
Sobald die Pflanzendecke steht und die Blüte richtig begonnen hat, entfernst du alle kleinen Zweige und Blätter, die unterhalb des Netzes wachsen. Diese unteren Wachstumspunkte erhalten durch die dichte Pflanzendecke darüber fast kein Licht und produzieren nur winzige, lockere Popcorn Buds. Durch das Entfernen wird die Energie der Pflanze vollständig auf die Haupt Colas oberhalb des Screens umgeleitet, und der Unterschied bei finaler Blütengröße und Dichte ist sehr deutlich.

Schritt 8: Ernten
Weil jeder Bud während des gesamten Grows gleichmäßig Licht erhalten wird, reifen die Blüten im Vergleich zu untrainierten Pflanzen meist deutlich gleichmäßiger aus. Verwende eine Juwelierlupe oder ein digitales Mikroskop, um die Trichomentwicklung über die gesamte Pflanzendecke zu prüfen, und ernte, wenn die Trichome den Reifegrad erreicht haben, den du anstrebst. Wann der beste Zeitpunkt für die Ernte ist, erfährst du hier im Canna Wiki Guide "Wann man ernten sollte".

Warum Topping und SCROG zusammengehören

Technisch kannst du eine Pflanze auch ohne vorheriges Topping scroggen, aber die Ergebnisse sind bei weitem nicht so gut. Eine ungetoppte Pflanze hat eine dominante Wachstumsspitze, die allem anderen davonwächst. In einem SCROG Setup entsteht dadurch eine ungleichmäßige Pflanzendecke, bei der eine Ecke des Netzes schnell gefüllt wird, während der Rest der Pflanze kaum mithalten kann. Topping entfernt diese dominante Spitze und zwingt die Pflanze, ihre Wachstumsenergie gleichmäßig auf mehrere Zweige zu verteilen.

Wann sollte man toppen?
Der richtige Zeitpunkt zum Toppen ist gekommen, wenn die Pflanze zwischen fünf und sieben Nodien entwickelt hat. In diesem Stadium gibt es genug Blattmasse für die Erholung, aber die Pflanze hat noch nicht zu viel Energie in vertikales Wachstum investiert. Bei den meisten photoperiodischen Indoorsorten passiert das etwa drei bis fünf Wochen nach der Keimung. Schneide sauber knapp oberhalb des Knotens mit einer sterilisierten Klinge oder Schere und lass die Pflanze anschließend mehrere Tage in Ruhe, während sich die zwei neuen Wachstumsspitzen etablieren.

Wie oft sollte man toppen?
Ein Topping erzeugt zwei Hauptzweige. Ein zweites Topping dieser beiden Zweige ergibt vier. Eine dritte Runde ergibt acht. Für einen 60 mal 60 Zentimeter großen Screen reichen ein oder zwei Topping Runden normalerweise völlig aus. Für Screens ab 100 Zentimetern sorgen zwei oder drei Runden für genug Zweige, um die Fläche schneller und gleichmäßiger zu füllen. Jedes zusätzliche Topping verlängert die vegetative Phase um ungefähr eine Woche, weil sich die Pflanze erholen muss, aber die zusätzliche Netzabdeckung ist es wert.

Was ist mit FIMming?
FIMming ist eine Variante des Toppings, bei der du statt eines sauberen Schnitts etwa 75 bis 80 Prozent der Wachstumsspitze entfernst, anstatt sie vollständig abzuschneiden. Richtig ausgeführt kann es aus einem Schnittpunkt drei bis sechs neue Triebe erzeugen statt der zwei, die du beim Standard Topping bekommst. Die Ergebnisse sind jedoch weniger berechenbar als beim Topping, aber Grower, die für ein großes Netz möglichst viele Zweige erzeugen möchten, bevorzugen es manchmal. Beide Techniken funktionieren gut mit SCROG, und die Entscheidung zwischen ihnen hängt hauptsächlich von deiner persönlichen Vorliebe ab. Mehr über Cannabis Trainingstechniken wie Topping, FIMming und LST findest du im Cannapot Cannabis Grow Guide.

Kann man Autoflowers scroggen?

Ja, aber es funktioniert anders als bei photoperiodischen Pflanzen. Die größte Herausforderung bei autoflowering Sorten besteht darin, dass sie altersabhängig in die Blüte gehen und nicht über den Lichtplan. Du kannst die vegetative Phase nicht verlängern, um dir mehr Trainingszeit zu verschaffen. Das Zeitfenster zum Füllen des Netzes ist einfach kürzer, daher muss die Herangehensweise entsprechend angepasst werden. Suchst du autoflowering Samen? Wir führen eine große Auswahl im Bereich autoflowering Cannabissamen.

Die wichtigsten Unterschiede beim Scroggen von Autos
Beginne früher mit dem Training. Bei photoperiodischen Pflanzen kannst du warten, bis die Pflanze eine gute Verzweigungsstruktur hat, bevor du das Netz einsetzt. Bei Autoflowers sollte das Netz bereits in Woche zwei bis drei nach der Keimung stehen, wenn die Pflanze etwa 20 bis 30 Zentimeter hoch ist. Das ist auch das ideale Zeitfenster, um mit sanftem Training zu beginnen.

Sei vorsichtig mit Topping. Das Toppen einer Autoflower ist riskanter als bei einer photoperiodischen Pflanze, weil Autos nur sehr wenig Zeit haben, sich von Stress zu erholen. Wenn du toppst, dann nur einmal und nur, wenn die Pflanze ihren dritten oder vierten Knoten entwickelt hat, normalerweise etwa in Woche zwei bis drei. Beobachte die Pflanze in den folgenden Tagen genau. Viele Grower verzichten bei Autoflowers komplett auf Topping und konzentrieren sich stattdessen ganz auf Low-Stress-Bending und das Führen durch das Netz.

Ziele auf 60 bis 70 Prozent Netzabdeckung, bevor die Blüte beginnt. Bei Autos füllst du das Netz möglicherweise nicht vollständig, bevor die Pflanze von selbst in die Blüte wechselt. Das ist in Ordnung. Schon eine teilweise Abdeckung verbessert Lichtverteilung und Ertrag im Vergleich zu einer untrainierten Pflanze deutlich.

Stoppe jedes Training, sobald Buds erscheinen. Sobald Pistillen sichtbar sind, lässt du die Pflanze komplett in Ruhe. Das Bewegen oder Stressen einer blühenden Autoflower kann die Blütenentwicklung deutlich verlangsamen.

Autoflower SCROG: Wochenplan

Woche

Pflanzenstadium

Was zu tun ist

Woche 1 bis 2

Sämling

Kein Training. Lass die Pflanze ungestört Wurzeln bilden und ihre ersten Nodien entwickeln.

Woche 2 bis 3

Frühe Veg-Phase

Netz installieren. Mit sanftem LST beginnen. Optional einmaliges Topping am 3. oder 4. Knoten, nur bei robusten Sorten.

Woche 3 bis 4

Vegetativ

Aktives Tucking und Weben. Zweige möglichst weit ausbreiten, bevor die Blüte beginnt.

Woche 4 bis 5

Vorblüte

Sanftes Tucking fortsetzen. Aufhören, sobald sich die ersten echten Buds bilden.

Woche 5 bis 6

Frühe Blüte

Alles Training stoppen. Unteren Wuchs unter dem Netz entfernen. Auf Blütedünger umstellen.

Ab Woche 6

Blüte und Reifung

Kein Training mehr. Trichome beobachten, normal gießen und düngen und ernten, wenn die Pflanze bereit ist.

 

Weitere Informationen dazu, wie sich autoflowering Samen im Vergleich zu feminisierten und regulären Typen verhalten, findest du im Beitrag Cannapot: Autoflowering Cannabis anbauen.

SCROG vs. SOG: Welche Methode passt zu deinem Grow?

Diese beiden Techniken werden häufig verglichen, weil sie ähnlich klingen und beide darauf abzielen, den Ertrag aus einer gegebenen Growfläche zu maximieren. In der Praxis sind es sehr unterschiedliche Ansätze, die zu unterschiedlichen Anbausituationen passen. Hier findest du die wichtigsten Unterschiede.

SCROG versus SOG - prüfe, welche Option besser zu dir passt

Der grundlegende Unterschied
SCROG verwendet eine kleine Anzahl Pflanzen, die über eine längere vegetative Phase intensiv trainiert werden. Jede Pflanze wird dazu gebracht, ihre Zweige weit über einen Screen auszubreiten und viele Budsites pro Pflanze zu bilden. SOG verfolgt den gegenteiligen Ansatz. Du stellst viele kleine Pflanzen dicht auf dieselbe Fläche, gibst ihnen kaum vegetative Wachstumszeit und stellst sie früh in die Blüte. Jede Pflanze produziert im Grunde nur einen Hauptbud, aber weil es viele Pflanzen sind, ist der Gesamtertrag vergleichbar.

Direkter Vergleich

Faktor

SCROG

SOG

Pflanzen pro Quadratmeter

1 bis 4

12 bis 25 oder mehr

Benötigte vegetative Zeit

4 bis 10 Wochen

1 bis 2 Wochen

Topfgröße

Groß (20 bis 50 Liter oder mehr)

Klein (4 bis 6 Liter)

Training

Intensiv (Topping, Tucking, LST)

Sehr gering

Blütenstruktur

Viele große Colas pro Pflanze

Eine große Cola pro Pflanze

Gesamte Zyklusdauer

Typischerweise 12 bis 16 Wochen

Typischerweise 9 bis 11 Wochen

Bester Sortentyp

Sativa oder sativa-dominanter Hybrid

Indica oder indica-dominanter Hybrid

Funktioniert gut mit Samen

Ja, ideale Wahl

Ja, wobei Stecklinge oft bevorzugt werden

Am besten geeignet für

Begrenzte Pflanzenanzahl, Seed-Grower, maximale Qualität pro Pflanze

Stecklings-Grower, maximale Ernten pro Jahr, schneller Durchlauf

 

Welche Methode solltest du wählen?
Wähle SCROG, wenn du aus Samen anbaust, eine gesetzliche Pflanzenbegrenzung hast, sativadominante Genetik growst, die natürlich stretcht und sich gut verzweigt, oder einfach das Maximum aus jeder einzelnen Pflanze herausholen möchtest. SCROG belohnt Geduld und Aufmerksamkeit während der vegetativen Phase mit wirklich beeindruckenden Ergebnissen zur Ernte.

Wähle SOG, wenn du mit Stecklingen von einer Mutterpflanze arbeitest, möglichst oft pro Jahr ernten möchtest, kompakte Indicas anbaust und dir maximale Jahresgesamtmenge wichtiger ist als maximale Qualität pro einzelner Pflanze.

Keine der beiden Methoden ist objektiv besser. Sie passen zu unterschiedlichen Situationen, unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen und unterschiedlichen Grow Stilen.

Beste Sorten für SCROG

Fast jede Cannabissorte kann in einem SCROG angebaut werden, aber manche Genetiken reagieren deutlich besser auf diesen Trainingsstil als andere. Darauf solltest du achten, wenn du Samen speziell für einen Screen-Grow auswählst.

Was macht eine gute SCROG-Sorte aus?
Starke seitliche Verzweigung. Eine Pflanze, die viele Seitentriebe bildet, füllt ein Netz schneller und erzeugt mehr Budsites. Achte auf Sorten, die als kräftig verzweigend beschrieben werden.

Flexible Stiele. Zweige, die beim Biegen leicht brechen, sind beim Training frustrierend. Sorten mit von Natur aus geschmeidigen Stielen kommen mit dem Webprozess deutlich besser zurecht, besonders in den späteren Phasen des vegetativen Wachstums, wenn die Zweige dicker werden.

Mittlere bis hohe Wuchshöhe. Sehr kurze, kompakte Indicas können verwendet werden, benötigen aber meist mehr Pflanzen, um dieselbe Netzfläche zu füllen. Höhere, stretchigere Genetiken füllen ein Netz schneller mit weniger Pflanzen.

Photoperiodische Genetik. Wie im Autoflower Abschnitt erklärt, geben dir photoperiodische Pflanzen die Kontrolle darüber, wann die Blüte beginnt. Genau diese Kontrolle erlaubt es dir, das vegetative Wachstum so lange zu verlängern, wie nötig ist, um den Screen vor dem Umstellen vollständig zu bedecken.

Schimmelresistenz. Eine dichte SCROG Pflanzendecke hält Feuchtigkeit zwischen den Blüten stärker zurück als eine klassisch gewachsene Pflanze. Sorten mit natürlicher Resistenz gegen Botrytis und Mehltau sind in diesem Grow-Stil deutlich einfacher zu handhaben.

Sortentyp-Guide für SCROG

Sortentyp

SCROG-Eignung

Hinweise

Sativa-dominanter Hybrid

Ausgezeichnet

Natürlicher Stretch füllt Screens schnell. Lange Blütezeiten werden durch die Lichteffizienz von SCROG belohnt.

Ausgewogener Hybrid (50/50)

Sehr gut

Kombiniert Stretch mit kontrollierbarer Höhe. Oft die einfachste Allround-Option für SCROG-Anfänger.

Indica-dominanter Hybrid

Gut

Funktioniert gut mit zwei bis vier Pflanzen pro Screen. Weniger natürlicher Stretch, aber mit frühem Topping gut kontrollierbar.

Reine Sativa

Sehr gut (fortgeschrittene Grower)

Extremer Stretch erfordert durchgehend aktives Management. Die Belohnung sind außergewöhnlicher Ertrag und Qualität.

Autoflower

Mäßig

Möglich mit dem angepassten Ansatz, der im Autoflower-Abschnitt oben beschrieben wurde.

 

Empfohlene Sorten, die du in Betracht ziehen kannst
Zu den konstant gut performenden SCROG-Genetiken gehören Airborne G13, Matanuska Tundra, Rickys Hash Plant, Blueberry, Ice T's Body Count, Blueberry Muffin und Blue Dream. Diese Sorten sind in SCROG-Grows beliebt geworden, weil sie die meisten der oben genannten Kriterien erfüllen. Sie verzweigen gut, verkraften den Trainingsprozess ohne zu viel Stress und produzieren dichte, schwere Colas, wenn jede Budsite guten Lichtzugang hat.

Du kannst alle Cannabissamen bei Cannapot durchstöbern, um die passende Sorte für deinen nächsten SCROG Anbau zu finden. Speziell für photoperiodische, sativadominante Sorten kannst du mit dem Sortenfinder nach Genetik und Samentyp filtern und die Auswahl schnell eingrenzen. Wenn du persönliche Beratung möchtest, welche Sorte zu deiner konkreten Zeltgröße und deinem Erfahrungslevel passt, lohnt sich der CannapotGPT Seedberater!

Häufige SCROG Fehler und wie du sie vermeidest

Die meisten Probleme, die Grower mit SCROG bekommen, sind vermeidbar, sobald du weißt, worauf du achten musst. Das hier sind die häufigsten.

Mit dem Tucking beginnen, bevor die Pflanze bereit ist
Das Netz aufzubauen und Zweige zu trainieren, wenn die Pflanze erst zwei oder drei Nodien hat, ist Zeitverschwendung. Du bewegst immer wieder dieselben wenigen Zweige, während nichts übrig bleibt, um den Rest des Screens zu füllen. Warte, bis die Pflanze mindestens einmal getoppt wurde und mindestens fünf oder sechs seitliche Zweige aktiv wachsen. Dann beginnt sich das Training auszuzahlen.

Den Topping Schritt überspringen
Ohne Topping behält die Pflanze ihre dominante zentrale Spitze. Ein Bereich deines Screens füllt sich schnell, während die umliegenden Zonen wochenlang leer bleiben. Die fertige Pflanzendecke wird ungleichmäßig, und die Blütenentwicklung spiegelt diese Ungleichmäßigkeit zur Ernte wider. Eine einzelne Topping Session früh in der vegetativen Phase behebt dieses Problem vollständig und dauert etwa dreißig Sekunden.

Mit einem vollen Screen in die Blüte gehen
Wenn der Screen bereits zu 100 Prozent bedeckt ist, wenn du auf 12/12 umstellst, drückt die Stretch-Phase in der frühen Blüte die Pflanzendecke weit über das Netz hinaus, ohne dass noch Platz bleibt. Zweige stapeln sich übereinander, und die Pflanzendecke wird dicht, feucht und sehr schimmelanfällig. Stelle um, wenn der Screen etwa zu 70 Prozent bedeckt ist, und lass den natürlichen Stretch der frühen Blüte den Rest erledigen.

Zweige beim Training abbrechen
Ältere, dickere Zweige durch enge Maschen zu weben, setzt den Stiel stark unter Spannung. Wenn der Zweig bricht, kann der Schaden erheblich sein. Die Lösung ist einfach: Trainiere neues Wachstum früh, solange die Stiele noch jung und biegsam sind. Zweige, die zwei bis fünf Zentimeter über dem Screen stehen, lassen sich leicht verweben. Dieselben Zweige sind eine Woche später schon steif genug, um Probleme zu verursachen. Wenn doch etwas bricht, klebe eine stabile Schiene um die Bruchstelle und halte die Bedingungen stabil. Die meisten Cannabiszweige verwachsen innerhalb einer Woche wieder, wenn der Riss nicht zu schwer ist.

Den gesamten unteren Wuchs stehen lassen
Sobald deine Pflanzendecke steht und die Blüte begonnen hat, konkurriert jeder Zweig unterhalb des Screens um Ressourcen, die er nie in nennenswerten Ertrag umwandeln wird. Kleine Unterwuchsstellen produzieren lockere, unterentwickelte Blüten, die die Energie der Pflanze nicht wert sind. Lollipoppe gründlich, sobald du in die Blüte wechselst, und noch einmal während der ersten Blütewoche, falls neuer unterer Wuchs erscheint. Die Verbesserung der Dichte der oberen Blüten ist real und messbar. Hab keine Angst wenn du Lollipopping machst, die Pflanze dankt es dir mit schönen Blüten weiter oben.

Nach Woche drei der Blüte weiter tucken und trainieren
Buds, die bereits mit der Entwicklung begonnen haben, zu bewegen, stresst die Pflanze zu einem Zeitpunkt, an dem sie Stabilität braucht. Weiteres Training in der mittleren oder späten Blüte kann die Reifung verzögern, die Terpenproduktion senken und in manchen Fällen strukturelle Probleme bei der Blütenentwicklung verursachen. Sobald du drei Wochen in der Blüte bist, legst du das Training beiseite und lässt die Pflanze ihre Arbeit beenden.

Reguläre Samen verwenden
SCROG bedeutet wochenlanges vegetatives Training. Eine männliche Pflanze in einem sorgfältig aufgebauten Screen zu finden, ist eines der frustrierendsten Dinge, die im Growraum passieren können, und das gesamte Netz zu zerlegen, um sie zu entfernen, ist wirklich mühsam. Die einfache Lösung ist die Verwendung von feminisierten Samen, die nahezu ausnahmslos weibliche Pflanzen hervorbringen. SCROG mit regulären Samen zu machen ist nicht empfehlenswert, nimm entweder feminisierte Samen, oder Stecklinge.

Häufig gestellte Fragen zu SCROG
Wie viele Pflanzen brauche ich für einen SCROG?
Für photoperiodische Sorten in einem Standardzelt mit 100 mal 100 Zentimetern reichen eine bis zwei Pflanzen mit einer großzügigen vegetativen Phase von sechs bis zehn Wochen völlig aus. Eine gut trainierte Pflanze kann einen 100-Zentimeter-Screen allein füllen, wenn sie genug Zeit bekommt. Autoflowers brauchen wegen ihres kürzeren Trainingsfensters etwas mehr Unterstützung, daher sind zwei bis vier Pflanzen pro Screen realistischer für eine gleichmäßige Abdeckung.

Kann man SCROG mit nur einer Pflanze machen?
Absolut. Eine Pflanze aus einem hochwertigen feminisierten Samen, zweimal getoppt und mit acht bis zehn Wochen vegetativem Wachstum, kann einen 100 mal 100 Zentimeter großen Screen vollständig füllen. Der Anbau mit einer einzelnen Pflanze vereinfacht außerdem die Düngung, verringert das Risiko, Probleme zwischen Pflanzen zu verbreiten, und senkt in vielen Regionen auch das rechtliche Risiko. Für Homegrower die nur eine gewisse Anzahl an Pflanzen legal anbauen dürfen, ist das ein sehr beliebter Ansatz.

Wann sollte ich mit Tucking und Weben aufhören?
Höre etwa zwei bis drei Wochen nach Beginn der Blütephase auf. Zu diesem Zeitpunkt etablieren sich die Budsites und brauchen Stabilität statt weiterer Bewegung. Behalte Zweige im Auge, die noch stark wachsen, und tucke sie bei Bedarf bis ungefähr Woche drei. Danach lässt du alles bis zur Ernte in Ruhe.

Funktioniert SCROG outdoor?
Ja, es funktioniert tatsächlich sehr gut, um Höhe und Ausbreitung großer Sativa-Pflanzen im Freien zu kontrollieren. Baue einen rechteckigen Rahmen aus Holz oder PVC-Rohr um die Pflanze und spanne in passender Höhe ein Netz darüber. Führe die Zweige durch die Maschen, während sie wachsen, genau wie bei einem Indoorgrow. Outdoor SCROG ist auch eine nützliche privatsphären Technik, weil Pflanzen niedrig und unauffällig bleiben, ohne an Ertrag einzubüßen. Mehr dazu findest du im Outdoor-Growing-Bereich bei unseren Grow Guides und Tipps.

Welche Maschenweite ist am besten?
5 mal 5 Zentimeter ist die Standardempfehlung und funktioniert für die große Mehrheit der Grows sehr gut. Gehe etwas größer, bis zu 10 mal 10 Zentimeter, wenn du mit besonders dickstieligen Sorten arbeitest oder in der Vergangenheit Schwierigkeiten hattest, Zweige durch engere Maschen zu weben.

Wie hoch über den Töpfen sollte das Netz sitzen?
Zwischen 20 und 30 Zentimetern über dem Topfrand. Das gibt den Pflanzen genug vertikalen Raum, um eine saubere Zweigstruktur zu entwickeln, bevor sie das Netz erreichen, und lässt ausreichend Platz darunter zum Gießen, Düngen und für Luftzirkulation.

Wie stark erhöht SCROG den Ertrag tatsächlich?
Die ehrliche Antwort lautet: Es hängt stark von Genetik, Lichtqualität und dem gesamten Grow-Management ab. Die meisten Grower berichten von Steigerungen zwischen 20 und 40 Prozent im Vergleich zu derselben Sorte, die untrainiert unter demselben Licht angebaut wurde. In Setups mit hochwertigen LED Lampen und gut ausgewählter Genetik kann die Verbesserung sogar noch deutlicher ausfallen. Die Ertragssteigerung entsteht dadurch, dass jede Budsite dieselbe Lichtintensität bekommt – etwas, das du mit einer untrainierten Pflanze schlicht nicht erreichst.

SCROG versus LST: Was ist der Unterschied?
Low Stress Training (LST) bezeichnet jede Technik, bei der Zweige gebogen und fixiert werden, ohne sie zu schneiden. SCROG ist eine spezielle und systematische Form von LST, bei der ein horizontaler Screen verwendet wird, um die gesamte Pflanze in eine flache Pflanzendecke zu organisieren. Du kannst LST Techniken wie das Anbinden von Zweigen am Topfrand als Vorstufe zu SCROG einsetzen, und viele Grower kombinieren beide Ansätze während der frühen vegetativen Phase, bevor das Netz steht.

Kann ich SCROG mit CBD-Sorten verwenden?
Ja natürlich, CBD-Sorten reagieren auf die SCROG-Technik genauso gut wie THC-dominante Sorten. Es gelten dieselben Prinzipien: gute Verzweigungsstruktur, gleichmäßige Pflanzendecke und konstante Lichtabdeckung. Wenn du CBD-reiche Pflanzen anbauen möchtest, führt Cannapot ein eigenes Sortiment an CBD-Cannabissamen von geprüften Breedern.

Die Screen-of-Green-Methode hat sich ihren Ruf unter Cannabis Growern über Jahrzehnte verdient, und der Grund ist einfach: Sie funktioniert wirklich. Das Training erfordert während der vegetativen Phase etwas tägliche Arbeit, aber der Ertrag zur Ernte ist konstant und wiederholbar, sobald du den Prozess ein paar Mal durchlaufen hast. Höhere Erträge, gleichmäßigere Buds und eine bessere Nutzung deiner Growfläche sind realistische Ergebnisse für jeden, der bereit ist, die Zeit zu investieren.

Starte mit einem hochwertigen feminisierten Samen, nimm dir Zeit für sauberes Topping, bevor das Training beginnt, stelle um, wenn der Screen etwa zu 70 Prozent gefüllt ist, und lollipoppe, sobald die Blüte läuft. Allein diese vier Dinge bringen die meisten SCROG-Anfänger zur Ernte in eine sehr gute Position.

Bist du bereit? Ja? Bei uns im Cannapot Seedshop findest du eine große Auswahl an Breedern aus der ganzen Welt, mit Sorteninformationen, Grow Eigenschaften und weiteren Informationen, die dir bei der richtigen Wahl helfen. Für personalisierte Empfehlungen auf Basis deines Setups und deines Erfahrungslevels probiere einfach mal den CannapotGPT Seedberater. Und wenn du über SCROG hinaus weiter über verschiedene Anbautechniken lernen möchtest, deckt unser Cannapot Canna Wiki alles ab – von Anfänger Setups bis zu fortgeschrittenen Anbaumethoden.

J. von Cannapot

J. Cannapot

J. ist der Gründer von Cannapot und gilt als Experte im Bereich Cannabis mit Schwerpunkt auf Cannabissorten. Er verfügt über fundiertes Wissen rund um das Thema sowie über langjährige Erfahrung in der Branche. Seit vielen Jahren beschäftigt sich J. intensiv mit Sorten und verschiedenen Cannabis-Produkten im Bereich Hanf und Cannabis.

Info

Jealousy - Cannapot

Jealousy ist eine exklusive Hybrid-Sorte aus Kalifornien und zählt zu den absoluten Top-Shelf-Klassikern. Diese Kreuzung aus Sherbert und Gelato #41 vereint intensive Stärke mit einem komplexen, cremig-fruchtigen Aromaprofil – sie ist außerdem nicht schwer zu züchten und daher auch bestens für Anfänger geeignet.